Einmal mehr sind wir nicht mit gutem Flugwetter gesegnet, wenig kalkulierbar wechseln sich sommerliche Hitze mit starkem Wind und anhaltenden Regentagen ab. Trotz dem gibt es immer wieder Auflockerungen, in denen schöne Flüge und interessante Beobachtungen gemacht werden können.

Perkoz Günne sunset

Mit dem Perkoz unterwegs in den Sonnenuntergang

QE mit Lentis

Bereit zum luftigen Tanz: diese Wolken verraten starken Wind und der Windsack bestätigt es. Was in Bodennähe noch sehr turbulent ist, ist ein paar hundert Meter höher absolut faszinierend. Mucksmäuschenstill lässt es sich in laminarer ungestörter Strömung fliegen und beidem starken Westwind hat sogar mal unser Hang etwas getragen...

Flightline August

Sobald das Wetter mitspielt, ist der Feuerstein immer eine gute Anlaufstelle auch für fremde Piloten: mit Restaurant wäre es deutlich besser, aber trotzdem gibt es oft für jeden eine Tasse Kaffee....

Lange Tradition hat der Kontakt der Allgäuer Musikanten mit dem Kropfeld-Keller in Drosendorf: bereits die zweite Musikergeneration spielt in dem gemütlichen Keller auf und wie ihre Eltern wurden die Jungmusiker jetzt vom Kellerwirt zu einem Rundflug eingeladen; allen hat der Rundflug bestens gefallen udn am Abend waren wir auf Gegenbesuch unten und konnten uns von den musikalischen Qualitäten und dem breiten Repertroire der Kapelle überzeugen - schön war's!

Allgäuer Musikanten

Eine Menge gute Laune brachten die Allgäuer Musikanten mit auf den Feuerstein; hier eine kurze Einlage biem pantomimischen Üben mit ihren jeweiligen Instrumenten

 

Solo Max Tontarra

Neue Schlepper braucht das Land! Max Tontarra lässt sich von seinem Heimatverein in Lauf-Lillinghof gerne in die Pflicht nehmen und stellt sich als Schlepppilot in den Dienst der Gemeinschaft. Vorher ist für den Motorseglerpiloten aber noch die LAPL samt Schleppberechtigung SEP nötig, den ersten Schritt dazu hat er mit beeindruckender Leistung im Kompaktlehrgang erworben. Das Bild zeigt den Max mit seinem Fluglehrer Johannes Kammerer nach seinem ersten Alleinflug auf der Katana. Wir wünschen weiterhin Hals- und Beinbruch!

Solo Hermann Eisenberger

Der Hermann Eisenberger (rechts) ist schon so eine Marke! Als berufliches Multitalent hat er die Zielstrebigkeit nun auch in seine Flugvorhaben übertragen und war mit der Hilfe von Hansi Springer (links) unser erster Freiflieger auf der Tecnam: Herzlichen Glückwunsch dazu!

Tandemradler Ulrike und Andi

Früher sind sie selber segelgeflogen, was aber für die Wissenschftlerin Ulrike und den Fotografen irgendwann zu zeitintensiv wurde. Heute sind die beiden Würzburger oft mit dem Tandem-Rad unterwegs und haben uns (natürlich) bei uns Station gemacht. Bei so viel fliegerischem Hintergrund konnten Sie die Einladung zu einer kleinen Runde über die Fränkische Schweiz nicht ausschlagen und sind das Wiesenttal entlang geflogen bis nach Pottenstein, wo sie am Vortag etwas scheißtreibender pedalierend unterwegs waren. Danke für die Stippvisite, es war eine schöne Begegnung!

Seit Otto Lilienthal ist dies das wichtigste Thema schlechthin: ganz kurzfristig möchten wir zu einem Vortrag über Flugsicherheit am Mittwoch, 16.08.2017 um 19.30 Uhr in unseren Schulungsraum einladen!

Referent ist Stefan Maser, der sich als Mitarbeiter der BFU Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hauptberuflich mit allen Themen rund um die Flugsicherheit beschäftigt. Seine Ausführungen gelten für alle Piloten, egal ob Segel- oder Motorflieger. Eines seiner Spezialthemen ist der "Entscheidungstrichter" bei Außenlandungen und dabei speziell auch das Handling von Klapptriebwerken.

Wir freuen uns auf zahlreiches Interesse, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Entscheidungstrichter

Nach unten hin werden die Möglichkeiten immer enger und wohl dem, der gute Optionen parat hat. In dem Vortrag von Stefan Maser geht es u.a. auch darum.

"Die Resonanz bei den Jugendlichen war wieder gewaltig. Ein Beweis für die erfolgreiche Förderung unseres Flugsportes" meint LVB-Fachreferent Guenter Hanna zur Teilnahme an der Modellflugmesse in Schwabmünchen. Auch in diesem Jahr haben wir für diesen Zweck gerne unsere Simulator zur Verfügung gestellt und möchten damit die modellfliegenden Luftsportfreunde gerne unterstützen. Und das ganz ohne Eigennutz: viele Piloten haben ihre fliegerischen Wurzeln im Modellflug....!

Modellflugmesse LVB SIM 2017 k

Viel besucht war der LVB-Stand mit unserem Segelflugsimulator in Schwabmünchen auch in diesem Jahr

Auch Vielflieger wie unser Fluglehrer Johannes Kammerer haben immer noch ein Auge für die besonderen Momente, Stimmungen und Eindrücke auf ihren Flügen. Das ist nie nur pure Routine oder Aufgabenerfüllung - immer wieder ergreifen uns solche Bilder und versetzen uns in Dankbarkeit über das Privileg solcher Aussichten und demütiges Staunen über die herrlichen Kompositionen der Natur......

Sunset Katana JK klein

Einmal mehr durfte Johannes mit seinem Flugschüler die optischen Leckerbissen eines faszinierenden Sonnenuntergangs genießen (Foto JK)

So viele herrliche Eindrücke, die Begegnung mit gleichgesinnten Menschen und immer wieder die uns alle anpackende Faszination des Fliegens mit allem drum herum: gerade an den langen Sommertagen häufen sich die Beobachtungen und Wahrnehmungen, die einige Bilder nur unzureichend ausdrücken können:

Faszi 1

Ein Blick in den Rückspiegel der Schleppmaschine mit angehängtem Segler auf dem letzten Flug in den Sonnenuntergang bei wunderschönem Farbenspiel (Foto Lukas Stein)

Faszi 2

Flüge in den stillen Sonnenuntergang sind besonders stimmungsvoll

Faszi 3

Reinhard Mey lässt grüßen mit seiner Freiheit über den Wolken

Faszi 4

Das eigene Flugzeug als Schatten in einem Regenbogenkreis: solche "Halo-Ringe" sind einfach faszinierend!

Faszi 5

Ob man will oder nicht: die Weite eines solchen Blickes nimmt auch Einfluss auf die "Sicht-Weite" der Piloten

Faszi 7

Und auch am Boden begeistern wir uns an allem, was mit dem Fliegen zu tun hat

Faszi 8

Unser Flugplatz ist wegen seiner Infrastruktur und dem Betrieb "rund um die Uhr" oft Zwischenstation für viele Luftreisende; es gibt immer viel zu sehen in EDQE

Alex Nüsslein hat sich wirklich viel Mühe gegeben, Japanisch ist nicht gerade seine Muttersprache: aber dank seiner Arbeit konnte die Begrüßung unserer japanischen Gäste in ihrer Landessprache durch die dafür stehenden Schriftzeichen erfolgen! Und bei soviel kreativer Vorarbeit war es unserem Segelfluglehrer auch vorbehalten, die Gäste auf eine kleine Sightseeing-Tour über der fränkischen Schweiz zu fliegen!

Eingeladen von Frau Bürgermeisterin Christiane Meyer (Ebermannstadt) und Herrn Bürgermeister Hannsjörg Zimmermann (Gössweinstein) verbrachte eine Gruppe in München lebender japanischer Familien einen Tag in der Fränkischen. Das Orgelspiel in der Basilika hat am meisten beeindruckt, aber auch die Flüge über das Weltkulturerbe Bamberg und Schloß Greifenstein haben die Gäste beeindruckt. "We will come back" war das Bekenntnis der meisten und somit haben sich damit genau die Erwartungen der Organisatoren um Carmen Schwind erfüllt! Egal wann: wir sind gerne wieder mit von der Partie und leisten unseren bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung und der Bewerbung der Ferienregion fränkische Schweiz.

Japaner Gruppe 1

"Nur fliegen ist schöner....!" Alex Nüsslein (links) und Frau Bürgermeisterin Meyer (rechts) verbreiteten gute Laune bei den japanischen Gästen auf unserem Flugplatz

Gerne machen wir aufmerksam auf eine erneute Einladung unserer benachbarten Sternwarte: am morgigen Freitag, 21. Juli sind Besucher ab 21 Uhr eingeladen zum Sternegucken oder (bei wolkenverhangenem Himmel) alternativ zu einem interessanten Vortrag!

Sternwarte Juli

Viel zu erfahren über unsere kosmische Heimat gibt es wieder auf der benachbarten Sternwarte

Menschen sind halt keine Fliegetiere und leider passieren immer wieder auch Missgeschicke. Leider entstand an unserem UL ein Schaden, der das Luftsportgerät bis noch voraussichtlich Mitte August außer Betrieb setzt. Zudem hat bei einer Außenlandung im Getreide unser Astir einen "Ringelpietz" gedreht und fällt ebenfalls noch bis Anfang August aus. Wir bitten um Verständnis und um fliegerische Solidarität mit den "Pechvögeln"!

Schaden UL

Es ist auch bei fliegerischen Pannen tatsächlich so: Hauptsache kein Personenschaden! Material kann ersetzt oder repariert werden, unsere Gesundheit nicht!

Schaden Astir

Egal weshalb und warum: Außenlandungen geschehen beim Segelfliegen, unser Astir befindet sich nach einer solchen aktuell in Reparatur

Man muss es einfach sagen: es gibt familienfreundlichere Sporarten als das Fliegen! Und obwohl wir keinerlei zeitliche Verpflichtungen an unsere Schüler stellen, bleibt doch häufig viel Zeit auf der Strecke und die Vorbereitung und Nachbesprechungen dauern genauso lange wie das Fliegen selbst. Beim Segelfliegen kommt dann häufig noch das Wetterrisiko dazu und man hat keine Garantie auf erhoffte Entspannung und Erfüllung seiner Erwartungen, wenn man auf den Flugplatz fährt.

Umso erfreulicher haben wir den "Antritt" von Bernd Nüsslein zu seiner Motorflugausbildung wahrgenommen: in geschlossener Mannschaftsstärke ist die Familie angerückt und haben so mehr als eindeutig die Unterstützung für ihr Familienoberhaupt unter Beweis gestellt. Die Zustimmung zur Installation einer eigenen Schaukel wird ein übriges dazu tun, dass sich Familie Nüsslein auf dem Feuerstein wohl fühlt - zu Lande und in der Luft: herzlich willkommen bei uns!

Familie Nüsslein

Darf sich der Unterstützung seiner Familie sicher sein: Bernd Nüsslein (links) kurz vor seiner ersten Flugstunde mit "Kind und Kegel"

Schon viel Gutes ist für die Segelkunstflieger aus dem legendären Doppelsitzer-Wettbewerb in Blumberg hervorgegangen! Speziell für Wettbewerbsinteressenten und Einsteiger sind die Programme Konzipiert, alle können und sollen sie mit Schulungsdoppelsitzern geflogen werden. Aber auch das gesellige Beisammensein und Treffen unter Gleichgesinnten ist eine Zielsetzung dieser Veranstaltungen.

Fast schon ein Heimspiel haben unsere Feuerstein-Kunstflieger auf dem 1. Bayern DOSI 2017 in Ansbach-Petersdorf. Am WE 7./8. Oktober wird dort geturnt und bewertet, was das Wetter hergibt. Unseren Perkoz stellen wir an beiden Tagen zur Verfügung und betreuen Teilnahmewillige schon im Vorfeld durch gezieltes Training auf dem Flugzeug und in dem veröffentlichten Pflichtprogramm; die Ausschreibung samt Anmeldung veröffentlichen wir unten als PDF mit der Bitte um rege Teilnahme!

Auch die Flugsportfreunde im bergischen Land vom Luftsportclub Dümpel veranstalten zum dritten Mal ihren Doppelsitzerwettbewerb DOSI-Bergneustadt am WE 23./24.09.17 Auch hierzu stellen wir bei Bedarf den Perkoz gerne zur Verfügung und betreuen/trainieren die Interessenten anhand der ebenfalls unten im download stehenden Ausschreibung.

Wer sich für die regelgerechte Ausführung der Segelkunstflugfiguren und dem Wettbewerbsgeschehen interessiert, ist bei beiden DOSI's bestens aufgehoben. Gerne unterstützen wir auch diese Disziplin mit Kompetenz und Material!

Logo Dosi Bayern

Fast schon ein Muss für die bayerischen Segelkunstflieger - solche Initiativen leben natürlich sehr vom Zuspruch und zahlreicher Teilnahme! Auf geht's.....

 Logo DümpelMotto Dümpel

Der Dosi in Bergneustadt auf dem Dümpel (EDKF) steht unter einem besonders schönen Motto, wie wir finden; hoffentlich wachsen dabei viele Gleichgesinnte Kunstflieger zusammen....

Perkoz Homepage Rückenflug

Auf jeden Fall ist unser Perkoz auch im Kunstflug in seinem Element und beweist seine Stärken auf den beiden Wettbewerben

Nach dieser langen Frühjahrspause hat das Flugwetter heute Wort gehalten: bei einem herrlichen Bilderbuch-Sonnenaufgang durften die Feuersteiner Frühaufsteher zu ungewohnter Morgenzeit das blau-rot-braune Farbenspiel der aufgehenden Sonne genießen.

Und weil geteilte Freude doppelte Freude ist, hat sich auch noch Komissar Zufall eingebracht: Flugleiter Alex Nüsslein beobachtete Flugaktivitäten auf dem Nachbargelände der Friesener Warte und informierte darüber im Funk; schnell war dann über Äther die Einladung zum gemeinsamen Frühstück ausgesprochen und 10 Friesener Sportfreunde genossen das kulinarische Stelldichein des neuen Gaststättenpächters mit seinem Team am Frühstücksbuffet.

Etwas mehr Zuspruch erhofften wir uns vom ersten Nachbarschaftsfliegen der östlichen Anliegergemeinden, jedoch waren die geführten Gespräche sehr informativ und der ein oder andere Schnupperflug wurde unternommen. Im August sind dann die Einwohner der westlichen Anliegergemeinden an der Reihe und wir geben uns auch da allerbeste Mühe, die Flugschule und den Flugbetrieb der interessierten Bevölkerung näher zu bringen!

Sunrise 2017 1

Kurs aufgehende Sonne: das Farbenspiel des Sonnenaufgangs ist aus der Pilotensicht im Perkoz ein wunderschönes Erlebnis - Frühaufstehen lohnt sich dafür immer!

Sunrise 2017 7

Die Gopro kann zwar prima Bilder aufnehmen, aber live bleibt live!

Sunrise 2017 2

Super Einstand des neuen Gaststättenbetreibers: ein kulinarisches Buffet zum gemeinsamen Frühstück rundet das morgentliche Flugerlebnis ab

Sunrise 2017 3

Carolin aus Ebs war als Erste mit an Bord im UL und war begeistert von der Morgenstimmung mit Hansi Springer - "der frühe Vogel fängt den Wurm"

Sunrise 2017 6

Infoprmationen aus erster Hand gab es an unserem ersten "Nachbarschaftsfliegen" - Alex Nüsslein kommentierte das Geschehen über Lautsprecher und Stand den Besuchern Rede und Antwort

Sunrise 2017 5

Hautnah gab es Flugzeuge zu besichtigen - hier vershafft sich ein Gast in unserer nagelneuen Tecnam einen ersten Überblick

Logo FFF neu 2017 2

10 Grundsätze des Fliegens


  1. Jeder Start ist freiwillig; jede Landung ist obligatorisch.

  2. Drückst Du den Knüppel nach vorn, werden die Häuser größer, wenn Du den Knüppel ziehst, werden sie kleiner. Dies gilt, solange Du den Knüppel nicht dauernd ziehst, dann – werden sie auch größer.

  3. Es ist immer besser, unten zu sein und zu wünschen, man wäre oben, als oben zu sein und zu wünschen, man wäre unten.

  4. Der einzige Moment, in dem Du zu viel Treibstoff hast ist der, wenn es brennt.

  5. Eine „gute“ Landung ist eine, nach der Du das Flugzeug noch selbst verlassen kannst. Eine „großartige“ Landung ist die, nach der Du das Flugzeug nochmals benutzen kannst.

  6. Lerne von den Fehlern anderer. Du wirst nicht lange genug Leben, um alle selbst zu machen.

  7. Die Wahrscheinlichkeit zu überleben ist umgekehrt proportional zum Winkel des Aufsetzens bei der Landung. Große Winkel ergeben eine geringe Wahrscheinlichkeit und umgekehrt.

  8. Du startest mit einem vollen Beutel Glück und einem leeren Beutel Erfahrung. Der Trick besteht darin den Beutel Erfahrung zu füllen, bevor der Beutel Glück geleert ist.

  9. Die Fähigkeit zu richtigen Entscheidungen kommt durch Erfahrung. Unglücklicherweise entwickelt sich die Erfahrung durch falsche Entscheidungen.

  10. Die vier unnützesten Dinge für einen Piloten sind die Höhe über ihm, die Startbahn hinter ihm, der Treibstoff in der Tankstelle und die vergangene zehntel Sekunde.