Das ist doch wirklich prima, dasss der Wandersegelflug wieder populär geworden ist! Der Feuerstein mit seiner Infrastruktur und Flugbetrieb an 7 Tagen/Woche iste eine ideale Destination für die Luftwanderer und es sind immer bereichernde Begegnungen unter uns Segelfliegern. Pieter fliegt seine DG 400 seit über 10 Jahren und ist damit oft in Deutschland unterwegs: aktuell kommt er von Terlet über die Dahlemer Binz in der Eifel, die Wasserkuppe zu uns und fliegt heute einmal quer durch die Republik zurück: die Wetterprognosen sind super für dieses Flugvorhaben - wir drücken wie immer feste die Daumen!

Pieter Donkervoort DG 400

Pieter sattelt seine DG 400 für den Rückflug in die Niederlande - wir drücken die Daumen und bringen ihn gleich in die Luft....

Fliegen erhält jung! Und wie, das sieht man doch eindeutig auf dem Schnappschuß, das die langjährigen Feuerstein-Bekannten und aktiven Piloten/in Dr. Anne Stolle und Manni Steinbach zeigt: geht’s noch vitaler und zufriedener?

Anne und Manni

Kennen sich seit vielen Jahren und fliegen auch gerne mal zusammen: Anne und Manni strahlen immer Optimismus und Tatendrang aus!

Man könnte vor Neid erblassen über den Zusammenhalt diese Truppe: trotz Kälte zieht es die Motorflieger des LSV Weilheim-Peissenberg einmal im Monat raus in die Weite Welt, ganz nach dem Motto: geteilte Freude ist doppelte Freude! Auf dem Weg nach Mosbach-Lohrbach machten die 12 Piloten mit ihren 5 Vereinsflugzeugen halt auf dem Feuerstein; leider noch mit geschlossener Gaststätte, aber unter Fliegern ist das schnell geklärt: Claudia hat die Truppe mit Kaffee versorgt und im Schulungsraum war trotz BZF-Kurs genügend Platz - vielen Dank für den Besuch und kommt bitte wieder!

Paterzeller Besuch 2017

Das geschlossene Restaurant tut dieser Truppe keinen Abbruch: die Paterzeller Motorflieger sind einmal mehr zu Besuch auf dem Feuerstein

Wer mit so viel streckenfliegerischem Enthusiasmus gesegnet ist wie Achim Wehrmann, dem drücken wir heute einfach mal besonders die Daumen! Mit seiner ASG 29 ist er schon früh um 5 in Hofgeismar losgetuckert, um den Flugtag vom Feuerstein aus ideal nutzen zu können. Dabei ist er ein Streckenflieger mit einer eher aussterbenden Disziplin, die dennoch die hohe Schule bleibt: er fliegt in der DMST nur angemeldete Streckenflüge! Ein paarmal ist er von hier aus schon über 600 km weit geflogen, zusammen mit den "Platzhirschen" Stephan Stöcklein und Andreas Wolf tummelt er sich hoffentlich stundenlang in der a.....kalten Polarluft - wir drücken die Daumen und lesen das Ergebnis gespannt heute abend im OLC.

Nachtrag am Abend: Super geflogen, die beiden! Stephan erkundete den gesamten Westrand des Schwarzwaldes mit Rückflug über die Schwäbische Alb und  784 km; Achim startete auf dem Schenkel und vollendete ein astreines FAI-Dreieck von 611 km. Das Darumendrücken hat also geholfen, weiter so.....!

Achim Wehrmann k

Freut sich auf einen schönen Streckenflug vom Feuerstein aus: Achim Wehrmann vom LSV Hofgeismar beim Aufrüsten seiner ASG 29

Er fühlt sich fit genug und weiß um das Problem, Dinge auf die lange Bank zu schieben: oftmals verlaufen die besten Vorsätze dann im Sande und sind auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben! Soweit wollte es Thomas Hanus mit seinem Fliegewunsch auf keinen Fall kommen lassen und hat heuer seinen ersten Urlaub bei uns auf dem Feuerstein verbracht, auch er mit bestem Erfolg: in wundervollem Abendrot durfte er gestern abend die Katana erstmals alleine Um die EDQE-Platzrunde führen! Wir alle haben uns mächtig mit ihm über diesen Etappensieg gefreut, er hat sich das durch seine zielstrebige Ausdauer wirklich verdient - herzlichen Glückwunsch dazu!

Er ist ein Naturmensch und die Lage unseres Flugplatzes in der herrlichen Natur der fränkischen Schweiz hat für ihn den Ausschlag gegeben. Er fühlt sich hier sichtlich rundum wohl und genießt die entspannte Atmosphäre und das Leben auf dem Feuerstein mit seiner treuen Hündin Ilka. Später wird der Ingenieur mit ihr sicherlich viele AusFlüge unternehmen, in Gedanken fliegt er schon in seine niederbayerische Heimat und an die Nordsee. Die größte Reise beginnt immer mit einem ersten Schritt und den hat Thomas unumkehrbar gemacht, an der weiteren fliegerischen Entwicklung gibt es also keinen Zweifel.

Thomas Hanus Solo k

Mit Fluglehrer Andi Mevenkamp (links) hat Thomas Hanus gut und gerne gearbeitet, er war der erste Gratulant für den sympathischen Niederbaiern

Im April letztes Jahr hat Sophie bei uns einen Schnupperflug gemacht; sie wollte dabei mal selbst erleben, warum ihre beiden Eltern so begeisterte Segel- und Motorflieger sind. Das Ergebnis lässt sich ahnen: ad hoc hat ihr das so gut gefallen, dass sie ebenfalls die Ausbildung aufgenommen hat. Und das mit Erfolg, seit gestern hat sie drei erste Alleinflüge in ihrem Flugbuch stehen - herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Papa Torsten ist seit vielen Jahren als Schlepper auf dem Feuerstein aktiv und wird dabei immer von der ganzen Familie begleitet. Mama Steffi freut sich immer auf schöne und lehrreiche Runden im Motorsegler und Bruder Simon muss noch seine Müdigkeit in den Griff kriegen - in der Remo schläft er immer relativ schnell ein...

Familie Jahn k

Stolz mit Urkunde: Sophie ist die dritte im Bunde bei der Fliegerfamilie Jahn

Das ist einfach immer wieder eine besondere Freude, wenn solche Vater-Sohn-Duos bei uns "aufkreuzen" und segelfliegerisch gemeinsame Sache machen! Claus und Michael Mackprang sind seit letztem Jahr so ein Gespann und haben jetzt zwei Wochen lang der Saison gleich zu Beginn bestens genutzt: Claus hat eine prima Entwicklung genommen und nach seinem Freiflug im Oktober jetzt seine B-Prüfung mehr als erfolgreich geflogen. Da wollte ihm Papa Michael natürlich nicht nachstehen: auch er blieb zielstrebig an seiner Kunstflugausbildung dran und hat mit viel Fleiß, Übung und ständig wachsendem Können ein wirklich beeindruckendes Prüfungsprogramm geflogen.

Solche Frühjahrsferien wie in Hamburg sind schon eine feine Sache, meinen Claus und Michael. Die beiden Nordlichter waren sich schnell nochmals darin einig, dass der Feuerstein die beste Destination darstellt und die Ruhe der Vorsaison für das Vorankommen genutzt werden soll. Am Ende behielten sie recht und wir freuen uns alle sehr über die erzielten Erfolge.

Bei Peter Engel lernte Michael 1978 auf dem Feuerstein das Segelfliegen, der Motorflug kam später dazu, als das Geld dazu vorhanden war. Schon immer hat ihn aber das Kunstfliegen interessiert und nun hat er die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Die Ausbildung hat er als anspruchsvolle Herausforderung empfunden und er war erstaunt, wie schnell die mentale Leistungsfähigkeit oftmals den Flaschenhals für ein Weiterkommen beim Kunstflug darstellt; der sog. Programmvogel lässt grüßen.....

Claus muss im Sommer fleißig pauken, G8 findet der Gymnasiast ein Jahr vor dem Abi nicht so sehr als Hit. Aber beim Fliegen ist jetzt wohl der Knoten geplatzt, jedenfalls hat sein Fluglehrer Alex das mit großer Freude so empfunden.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH wünschen wir den Beiden und macht weiter so!

Mackprangs

Wenn der Vater mit dem Sohne...... Gemeinsame Sache machen Claus (links im Flieger) und Michael Mackprang auf dem Feuerstein

 

"Modelfliegen tue ich eigentlich, solange ich denken kann" meint der knappe Fünziger und meint damit, dass er von Kindes- und Jugendbeinen an gedanklich mit allem beschäftigt ist, was sich fliegender Weise über seinem Kopf bewegt. Als Modellflieger ist er auf Großmodelle mit Spannweiten von 3,50 und Gewichten bis 25 kg spezialisiert, die er regelmässig und mit immer noch wachsender Begeisterung pilotiert. Und wieder ein Fall für Komissar Zufall ist seine weitere Entwicklung: auf einem Ausflug auf unseren Flugplatz beobachtete er einen Segelkunstflug über seinem Kopf hautnah live und wusste sofort: das ist mein Ding, da will ich hin!

Zielstrebig nutzt der Banker seither jede Möglichkeit, im Perkoz in die Luft zu kommen. Dank des super Wetters sind dabei schon auch längere Überlandflüge gelungen, insgesamt ist er schon knapp 25 Stunden segelgeflogen. Ein wenig Nervosität zeigte Jörg erst dann, als er wusste, dass es bald an den Alleinflug gehen würde. Alle Eventualitäten wie Startabbruchübungen etc. bestand er jedoch mit Bravour und gestern absolvierte er drei tadellose Platzrunden im Soloflug - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH VOM GESAMTEN TEAM!

Im Winter steht dann die Theorie und das Funksprechen oben auf der Prioritätenliste und ganz sicher findet sich Jörg dann auch bald als Kunstflugschüler "upside down" in dem Perkoz....

Jörg Faltin Soloflug k

Machte seine Sache trotz anfänglicher Nervositäten prima: Jörg Faltin freut sich über seine ersten Solostarts im Perkoz

Für das Freiburger Ärzte-Paar spielte letzten Herbst Komissar Zufall die größte Rolle: auf einem Spatziergang auf dem Feuerstein gab es einen ungeplanten Kaffee und das lockere Informationsgespräch endete letztendlich in der Anmeldung zur Pilotenausbildung. OK, ganz so fremd ist dem ehemaligen Drachenflieger der Luftsport nicht, dennoch ist es ein weiter Weg zur Pilotenlizenz. Der gebürtige Eggolsheimer verbindet künftig die Aufenthalte in der alten Heimat immer mit einigen Fluglektionen und so hat die Ausbildung immer etwas Urlaubscharakter: nicht die schlechtesten Voraussetzungen, wenn man derart unverkrampft ans Werk gehen kann!

Beruflich sind beide mit dem menschlichen Bewegungsapparat befasst und lernen jetzt ganz neue Abläufe zu koordinieren und feinmotorisch in den Griff zu bekommen. Bei Steffi hat das alles prima geklappt, den ersten Aufenthalt hat sie mit prima Soloflügen abgeschlossen. Reinhard war einige Tage anderweitig verpflichtet und freut sich auf dieses Etappenziel das nächste Mal; es wird wohl nicht sehr lange dauern.....

Steffi solo k

Hat gut lachen: Dr. Steffi Finzel nach ihren Alleinflügen in der Katana

Reinhard solo k

Auch für Dr. Reinhard Voll ist das nächste Etappenziel klar: er wird die Katana demnächst alleine fliegen!

 

 

Es ist ja wirklich nicht alltäglich, wenn sich ein rüstiger Rentner im Alter von "67 mit Neigung zu 68" den lange gehegten Traum vom Fliegen verwirklicht. Alfons Gebhard macht das sehr zielstrebig, mit Bedacht und jederzeit souverän! Nach der Presse ist jetzt auch der Bayerische Rundfunk auf den Ebermannstädter Flugschüler aufmerksam geworden und hat seine ersten Überlandflüge zum Ziel einer Berichterstattung gemacht. Das Radioteam begleitete Alfons bei seinen ersten Anflügen in Bayreuth und Rosental und erlebte live die Faszination, die den ehemaligen Verwaltungsdirektor antreibt, nochmals die Schulbank zu drücken. Für uns ist er ein Sympathieträger und dem Luftsport tut positive Berichterstattung dringend Not!

Alfons Gebhard FT 2015

Der Fränkische Tag berichtete ausführlich über die fliegerischen Aktivitäten von Alfons und kürzlich durfte er auch im Radio Auskunft über sein Hobby geben.

Hier zum Nachhören der BR1-Beitrag (klick)

 

Alle unsere Fluglehrer waren sich darin einig: hier ist ein wirklich außergewöhnliches Talent dabei, das Segelfliegen zu lernen! Von Beginn an beeindruckte Oli Spitz durch fliegerisches Feingefühl und völligem Mangel an Überheblichkeit! Es war für uns ein Erlebnis, ihn während seiner zweiwöchigen Ferienzeit am Feuerstein zu seinem ersten Alleinflug zu betreuen. Insgesamt ist er der fünfte Schüler an unserer Schule, der in diesem Alter freigeflogen ist - mit allen freuen wir uns immer noch und sind gespannt auf die weitere Entwicklung!

Freiflug Oli Spitz Perkoz k

Ihm war es vorbehalten, als erster Schüler auf dem neuen Perkoz freizufliegen: Oli Spitz meldet sich mit erhobenem Daumen hoffentlich noch oft startbereit!

Freiflug Oli Spitz l

Im Kreise seiner Familie und einigen Feuerstein-Segelfliegern durfte Oli seine Urkunde "artgerecht" in Empfang nehmen

Vor ziemlich genau einem Jahr schrieb er in unser Gästebuch, nachdem er nach 25 Jahren wieder Ka6 geflogen war: ".... ich werde diese Zeitreise solange regelmässig unternehmen, wie es möglich ist". Die Gelegenheit hatte er heute, weil unsere Disken durch zwei Jungspunde belegt waren. Die Ka6 war für Stefan mehr als ein Ersatz: auf einem fünfeinhalbstündigen Flug flog er 285 Streckenkilometer in den Odenwald und als wollte er dem Geschehen noch die Krone aufsetzen: erstmals flog er dabei in einem Segelflugzeug über seinen Heimatort Remlingen (Main). Wir gratulieren Stefan zu diesem erlebnisreichen Flug und nehmen Anteil an seiner Zeitreise - weiter so!

Stefan und Marion Selke k

Stefan und Marion Selke sind immer wieder gerne auf dem Feuerstein zu Gast - wir freuen uns mit dem sympathischen Ehepaar über die gelungenen Flüge wie den heutigen hier http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=5287902

Der Erwerb der Schleppberechtigung führte drei fliegende Gesellen am Wochenende erneut zu uns: Toni und Berthold hatten diesmal noch Kai mit im Gepäck, der seine Segelfluglizenz gerne erneuern möchte. Alle drei haben ihre Möglichkeiten gut genutzt und sind am Abend wieder zufrieden gen Süden abgeflogen. Wir danken auch für dieses Vertrauen und würden die Herren gerne als Gast-Schlepper mal wiedersehen, allerdings mit geringen Chancen: ein eigenes Piperle wurde angeschafft und lockt zum Perfektionieren der Schlepperfahrung - damit allzeit Hals- und Beinbruch!

Drei Allgäuer 2016 k

Kai hat im Perkoz ein neues Spielzeug entdeckt; Anton (Mitte) und Berthold gönnen es ihm von Herzen

Das war für uns alle etwas Besonderes und wir sind froh, dass wir Josef zu dieser Freude verhelfen konnten! Von Geburt an taub und blind erhielt der 52 jährige von seiner Schwester einen Gutschein für einen Segelkunstflug und nach Abklären der Voraussetzungen sagten wir gerne zu; wie Recht wir damit hatten zeigte uns Josef nach dem Kunstflugerlebnis mit seinem Piloten Marcus Frank: die Freude war ihm ins ganze Gesicht geschrieben, seine Gestik hörte nicht auf uns zu erklären wie er die Figuren wie Looping, Rückenflug und Turn erlebt hat! Laut seiner Betreuerin Katja wird das DAS Ereignis und Gesprächsstoff für das ganze Jahr bieten. Auf der STelle wurde der Entschluß gefasst, das im nächsten Jahr zu wiederholen - wir freuen uns darauf!

Josef Meier 1 Vorfreude k

Die Vorfreude ist ihm ins Gesicht geschrieben: Josef Meier mit seiner Betreuerin Katja vor dem Flug

Josef Meier 5 Instruktionen k

Katja dolmetschte die Instruktionen, wie er sich bei dem Flug verhalten soll

Josef Meier 2 Pilot OK k

Pilot Marcus Frank gibt das OK, gleich geht's los...

Josef Meier 3 toll wars k

So zeigte Josef, wie's ihm im Rückenflug das Blut in den Kopf drückte

Josef Meier 4 nachfliegen k

Rollentausch: Josef zeigt Marcus die von ihm geflogenen Kunstflugfiguren