Gestatten: Nicole Hanesch, die Erfinderin der „Zwei-Stufen-Landung“

Jetzt ist die Nicole souverän freigeflogen und hat als Lohn dafür die aufrichtigen Glückwünsche ihrer Fliegerfreunde eingesammelt – zu Recht mit diesen blitzsauberen Alleinflügen! Dabei hat ihre Fliegerkarierre am 1. Mai gar nicht so rosig angefangen: auf dem Schnupperflug ist ihr beim Kurbeln schlecht geworden und die umgekehrte Nahrungsmittelverarbeitung hat sie doch sehr beschäftigt. Das mag aber auch am Flugstil des Piloten gelegen haben und wie gut, dass sich die toughe Nürnbergerin davon nicht hat beirren lassen, sondern flugs zum Fliegerarzt gegangen ist…

Den Feuerstein bezeichnet die 25 jährige Masterin of Finance gar als „magischen Ort“. Das darf man ihr gerne glauben: äußerst entspannt und immer gut gelaunt begegnet sie dem anwesenden Fliegervolk und ist so gut es geht hier. Ihre Ausbildung ist dabei aber fast ausschließlich auf die Wochenenden bezogen, aber auch das zeigt die leistungsfähige Infrastuktur und die zielgerichtete Ausbildungsphilosophie am Feuerstein: auch mit solch knappen zeitlichen Ressourcen ist die Segelflugausbildung hier sehr effizient und in kurzer Zeit sind die Etappenziele zu erreichen. Nicole fühlt sich in der Gemeinschaft der Flieger sichtlich wohl, was natürlich auch auf der mentalen Seite der beste Nährboden für ihre fliegerische Weiterentwicklung ist.

Achso, fast vergessen: was hat es mit ihrer selbst so genannten „Zwei-Stufen-Landung“ auf sich? Hier ihre kurze Erläuterung dazu:

  • abfangen, wie man es für richtig hält
  • feststellen: da ist ja noch gar kein Boden
  • nachlassen, eine Stufe runter und „normal“ aufsetzen

Vielleicht nicht ganz der Methodik der herkömmlichen Segelflugausbildung entsprechend, aber der Zweck heiligt die Mittel und der Erfolg gibt ihr am Ende recht 😉

Ü.NH

Ihr strahlendes Lächeln und der Stolz über den ersten Alleinflug ist absolut berechtigt: super geflogen ist Nicole und hat sich die anschließenden Glückwünsche mehr als verdient!