Von Bremgarten kurz über Moskau zum Feuerstein

In einer Kirche in St. Compostella ist dem Burkhard in aller Stille die Idee zu seinem jüngsten und bisher größten Flugabenteuer gekommen. Alle europäischen Meere hat er bereits umflogen, nur die Ostsee ganz nach Osten hat ihm noch gefehlt – und wenn schon denn schon! Bis 30 km vor Moskau ist er mit seinem Kiebitz – Doppeldecker tatsächlich geflogen!

So ganz kurz war es am Ende dann doch nicht, was sich der Burkhard für diesen Herbst vorgenommen hat: in über 80 Flugstunden legte er mit dem UL über 8.000 Flugkilometer zurück und hat dabei in der Gruppe und später allein eine ganze Menge erleben dürfen! Jedenfalls funkeln seine Augen bei seinem kurzen Zwischenstopp auf unserem Feuerstein immer noch, als er uns seine schier unglaubliche Geschichte erzählt. Das FliegerMagazin hat übrigens ausführlich über diesen Trip berichtet.

Seine Kenntnisse im englischen Flugfunk wollte er ursprünglich einfach in der Praxis testen und anwenden. Daraus herausgekommen ist dann ein Trip ums Mittelmeehr nach Marokko und Tanger – damals noch nach dem Motto „low and slow“. Über 30 weitere Tripps führten ihn auch an den Atlantik und nach England zur Airhow in Duxford. Und nach seinem eigenen Bekunden haben seine Reise immer eines gemacht mit ihm: Appetit auf mehr!

In diesem Jahr haben wir häufig Besuch bekommen von solchen „Zugvögeln“ auf ihren Zwischenstops auf dem Feuerstein. Sehr viele Wandersegelflieger hatten wir zu Gast und auch die Erzählungen zahlreicher Motorflieger wie jetzt die vom Burkhardt bestätigen uns selbst immer wieder aufs neue: Fliegen ist ein wirkliches Privileg, verbindet Menschen und ist immer noch ein riesengroßes Abenteuer!